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Das komische Spiel

Laura Bannwart - 5. Liga b 10.02.2020

In jeder Saison gibt es dieses Spiel, welches weder gut noch schlecht ist, es ist einfach komisch. Genau dieses Spiel bestritten wir heute, Freitagabend, 07.02.2020, gegen Studen im Höfu. Weil Buchsi gerade Skiferien hat, mussten wir auf viele unserer Spielerinnen verzichten. Ilenia aus dem U17 Team kam uns freundlicherweise unterstützen, weil wir sonst Forfait hätten geben müssen. Wir waren voller Freude am Einspielen, als unsere Trainerinnen merkten, dass Ilenia nur eine Juniorenlizenz hat und somit nicht in der 5. Liga spielen darf. (Der Schiri konnte uns nicht mit Sicherheit sagen, ob dies erlaubt ist. Im Reglement konnten wir auch nichts finden. Wir wollten nicht, dass wir das Spiel plötzlich im Nachhinein bei der Kontrolle beim Verband noch Forfait erhalten. Es wäre jedoch erlaubt, mit einer Juniorenlizenz ein Ligaspiel zu bestreiten.) Dies schon mal die erste «komische» Sache in diesem Spiel. Nach 5 Minuten stand dann die eigentlich verletze Lisa bei uns in der Halle und war bereit, mit uns zu spielen, obwohl sie genau das nicht tun sollte. So waren wir doch noch 6 Spielerinnen. An dieser Stelle ein grosses Merci an Ilenia und Lisa!

Nach diesen ganzen Komplikationen konnten wir dann doch endlich ins Spiel starten. Wir hatten einen guten Start, einige Eigenfehler, aber waren noch dabei. Bis hierhin verlief das Spiel einigermassen normal, doch dann bekommt unsere Aussenangreiferin Dana plötzlich Nasenbluten und das Spiel muss kurz unterbrochen werden, damit Dana sich «verarzten» kann. Nach etwa 5 Minuten ging das Spiel dann weiter. Wir konnten einen Vorsprung herausholen und erzielten schöne Punkte. Doch das liess Studen nicht so einfach auf sich sitzen und sie kämpften sich zurück. Wir konnten nichts mehr machen und so verloren wir den ersten Satz mit 22.25.

Unserer Spielerin Dana ging es immer schlechter, doch sie machte weiter, weil wir ohne sie nur 5 Spielerinne wären. Auch in diesen Satz starteten wir gut, konnten immer einen kleinen Vorsprung bewahren. Dana wurde jetzt, da ihr auch noch schwindelig wurde, von uns mit Traubenzucker vollgestopft, sodass sie genug Zucker im Blut hat. Mit vielen schönen Punkten und guter Teamarbeit erkämpften wir uns diesen Satz und gewannen ihn mit 25.18.

Im dritten Satz waren wir topmotiviert. Wir machten Punkt um Punkt, doch auch Studen wollte seine Punkte machen und so blieb es ein Kopf an Kopf Rennen. Es hiess - wir, mit eigentlich nur 4 ganz gesunden Spielerinnen gegen Studen mit 8 ganz gesunden Spielerinnen. Doch das schreckte uns überhaupt nicht ab und so konnten wir diesen Satz, wenn auch ganz knapp, mit 26.24 für uns entscheiden.

Im letzten Satz hiess es Vollgas geben. Wir alle, und vor allem unsere beiden «Verletzen» wollten auf keinen Fall einen 5. Satz. Es schien als ob unsere Gegnerinnen nicht mehr wirklich die gleiche Leistung zeigten, wie in den vorderen Sätzen. Sie machten viele Eigenfehler, konnten unsere Anspiele und Angriffe nicht abnehmen und so konnten wir den letzten Satz auch noch mit 25.13 auf unser Konto schreiben lassen.

Auch wenn dies «das komische» Spiel im Jahr war, hat es doch «gfäggt» und ist schön, dass wir es gewinnen konnten. DAPANTA!!!

VBCM - VBC Studen 3:1 (22:25, 25:18, 26:24, 25:13)